Mittwoch, 30. April 2014

MMM

Lady Skater Dress, ein Schnitt der mir schon lange gefällt. Nun besitze ich aber schon eine umfangreiche Sammlung an Schnittmustern und habe mir den Schnitt einfach nachgebaut.


Das Oberteil Onion 2035 verlängert und das Unterteil Butterick 5322. Leider habe ich mit dem Verlängern des Oberteils etwas übertrieben. Das Kleid hat eine für mich ungewohnte Länge und ich bin mir noch unsicher ob ich es nicht zu lang finde.


Das Kleid habe ich im Februar genäht , aus schwarzem Viskosjersey und ich habe es erst zwei mal getragen.
Die Menge Stoff an den Beinen finde ich doch sehr ungewohnt, durch die Mittelnaht würde sich das Kleid aber problemlos kürzen lassen. Ich bin noch unsicher und hoffe die Schwarmintelligenz der Mittwochsfrauen kann mir da weiter helfen. Es sieht auf jeden Fall sehr erwachsen und altersgerecht aus.


Bis die Sonne wirklich wärmt kommt noch diese Strickjacke darüber.

Was die Welt heute trägt kann man hier bestaunen.

Einen schönen Tag
Sylvia

Sonntag, 27. April 2014

Materialbeschaffung

Catherine fragt heute nach geeigneten Materialen für das Untendrunter und nach guten Quellen, welche möglichst nie versiegen.
Das traumhafteste Material überhaupt wäre diese Seide mit Elastan, leider etwas teuer und so lange wie ich beruflich noch im Sandkasten sitze, nicht für mich geeignet.
Ich finde aber Microfaser tut es für die Leibwäsche auch, ich habe mit Chemiefaser da keine Probleme, nur Handtücher aus Microfaser finde ich nicht schön.


Der dunkelblaue Stoff ist von hier, es ist eine schwere Qualität und der Stoff ist bi- elastisch, er ist weich und glatt ( auf dem Foto etwas verknittert durch unsachgemäße Lagerung ) . Der Stoff dürfte aber für den Hochsommer zu dick sein, was mich nicht stört, da Hochsommer hier im Lande eher selten ist.

Der andere Stoff ist ein Viskosejersey von hier, der Jersey ist bedruckt, eine schwerere Qualität und der fällt toll. Ich gehe davon aus, dass der Stoff ein Strumpfhosenkleber ist, möchte ihn aber trotzdem ausprobieren, da er sich wirklich schön anfühlt.

Bei Wien 2000 werde ich mir auf alle Fälle noch Zubehör bestellen. Ich habe da Träger gefunden, zu sehr moderaten Preisen, man kann die Träger sicher auch selber basteln aber fertige Träger sparen Zeit.
Bei der Internetsuche nach Stoffen bin ich noch über diesen Anbieter für Tüll aller Art gestolpert. Da ich von Petticoats keine Ahnung habe, kann ich nicht sagen, ob das Material brauchbar ist aber ich habe noch nie so viel Auswahl an Tüll gesehen.


Das Thema Unterkleider beschäftigt mich ja schon länger. Ich habe noch mal im Schrank gesucht und bin auf diesen älteren Versuch eines Unterkleides gestoßen. Die Idee war nicht schlecht, das Unterkleid  besteht oben aus Baumwolljersey und unten aus Venezia Futterstoff. Da ich die Anforderungen an ein Unterkleid noch nicht richtig abschätzen konnte ist es leider zu kurz geraten. Der Materialmix ist aber eine gute Möglichkeit,um im unteren Bereich nicht elastische Stoffe zu verarbeiten.

Die hoffentlich reichhaltigen Ideen zu Materialien und Quellen findet man hier.

Einen schönen Sonntag noch.
Sylvia

Sonntag, 20. April 2014

Finale

Vielen Dank an Meike für die Einladung zum Knitalong und die Führung durch die Frühlingsjackenstrickerei .
Die Frage, ob wir glücklich sind mit unserer Jacke kann ich mit einem Ja beantworten. Strickjacken zu Kleidern müssen sehr kurz sein, das habe ich nun gelernt und dann sieht es auch gut aus. Ich bin sehr zufrieden.
Da ich nach wie vor Probleme habe auf den Fotos ordentlich zu stehen, habe ich mir mal ein Beiwerk geliehen, für mehr Lebendigkeit.




Frühlingsjacke Nummer Eins aus Cotton Merino von Lanade. Gestrickt nach eigener Idee und es macht mich sehr froh, wenn aus der Idee tatsächlich die Jacke wird, die ich mir vorgestellt habe.



Jacke Nummer Zwei , gestrickt aus Elastico von Lana Grossa, mit diesem Muster. In dieser Kombination war ich gestern zum Klassentreffen. Die Tatsache das seid 25 Jahren die Schule vorbei ist, war natürlich auch noch mal ein neues Kleid wert.

Die vielen schönen anderen Frühlingsjäckchen gibt es hier zu sehen.

Ein schönes Osterfest.
Sylvia

Mittwoch, 16. April 2014

MMM

Lucy berichtet heute von den Mühen schöne Fotos für den Blog zu machen. Gerade Mittwochs fehlt mir die Zeit eine schöne Lokalität aufzusuchen. Heute Fotos für die die Kamera einfach auf den Schrank gestellt wurde und knipsen und fertig. Mehr gibt die Arbeitswoche leider nicht her dafür hoffe ich am Sonntag die Frühlingsjäckchen in einer schöneren Umgebung präsentieren zu können.


Shirt aus Viskosejersey in einem tollen Blau. Der Schnitt ist aus der Burda 2/2012, die Falten am Arm hätte ich jetzt für das Foto glatt ziehen können aber sobald ich mich bewege sind sie wieder da.


Bevor ich mir einen schöneren Hintergrund für die Fotos suche, sollte ich erst mal lernen gerade zu stehen.
Genaueres zu der Strickjacke steht hier .

Auf diesem Foto  sieht man noch einmal besser, dass ich die Abnäher verlegt habe, die sind, genau nach Anleitung gestrickt, bei mir sonst zu weit außen und zu weit oben. Die Falte links im Bild ist nicht der Abnäher sondern eine Schrankfalte, die Strickjacken haben wenig Platz in meinem Schrank.
Die anderen Selbermacherinnen gibt es hier.

Einen schönen Tag für alle.
Sylvia

Sonntag, 13. April 2014

Das Untendrunter

Catherine hat eingeladen für unsere Kleider ein schönes Untendrunter zu nähen. Ich empfehle den sehr ausführlich recherchierten Post zu lesen, interessant was der Kaufmarkt da so zu bieten hat.


Da hier auch Menschen lesen, welche mich in echt kennen, na wem hat jetzt das Auge gezuckt,
beim Anblick des Petticoats. Ja, ich besitze einen und ich trage ihn nicht, das ist ein Original von
Oma und der wohnt bei mir im Schrank, gemeinsam mit dem dazu gehörigen Kleid.


Damit mir das niemand falsch versteht, von mir aus darf jeder tragen was er möchte, ich finde alles
toll was das Straßenbild belebt und die Uniformierung der Menschenmassen vermeidet. Zu mir passt Petticoat nicht aber es ist ein schönes Teil und ich würde es nie weggeben.

Nun zu den Unterkleidern, ich besitze zwei gekaufte und beide sind tragbar aber nicht perfekt.


Das Unterkleid besteht aus 95 % Modal und 5 % Elastan. Es ist weich, der Schnitt ist toll, die Farbe gefällt mir gut und auch die Spitze kratzt nicht. Aber leider geht das Unterkleid eine innige Verbindung mit den Kleidern aus Viskosejersey ein, um dann gemeinsam mit dem Kleid an mir hoch zu krabbeln. Der Stoff ist für eine Unterkleid nicht rutschig genug, sehr schade.


Diese Modell besteht aus 85 % Polyamid, 8 % Elastan und 7 % Polyester und es war zwei Jahr lang das perfekte Unterkleid. Jetzt ist es zu kurz und ich kann gar nicht sagen ob ich es mit einem mal geschrumpft habe oder so nach und nach. Das Unterkleid ist also Opfer der weiblichen Mehrfachbelastung aus Beruf, Kindern usw., was schon mal viel besser klingt als, ich habe beim Waschen nicht aufgepasst.
Ich habe es noch eine Weile getragen aber es ist einfach zu kurz, es musste Ersatz her.
Hier und hier die beiden bereits genähten Modelle, beide sind super und werden regelmäßig getragen.
Stoff für  ein weiteres Unterkleid ist vorhanden, über den Schnitt muss ich noch nachdenken. Ich hätte gern noch ein Unterkleid mit schmalen Trägern, wie die beiden gekauften, falls es Sommer wird.
Die Gedanken der Anderen zum Untendrunter findet ihr an dieser Stelle .

Einen schönen Tag noch.
Sylvia

Freitag, 11. April 2014

Der Softshellmantel



Schnitt: Onion 1038, genäht in Größe 38
Stoff:    Softshell von hier, Der Stoff war ein Angebot und hat eine Rückseite aus Fleece.
Änderungen: Ich habe den Kragen geändert und Taschen in die Seitennaht gesetzt. Die Knopfleiste auf dem Bild des Schnittmusters ist für einen Damenmantel verkehrtherum, das habe ich auch geändert. Über der Brust ein wenig verkleinert.

Ich finde Outdoormaterialien sehr funktional und gut passend für mein Leben, wasserabweisend, waschbar,knitterfrei und schnell trocken, ein Traum. Leider stellt die Industrie aus dem Material nur sehr sportliche Sachen her, die mir oft nicht gefallen. Ein großes Problem ist für mich auch, dass an handelsüblichen Softshelljacken immer Klettverschlüsse sind und diese vertragen sich nicht mit meinen Strickjacken. Schon lange wollte ich versuchen aus Softshell einen Mantel in schön zu nähen, was ich Ende Februar getan habe.Der Bericht kommt erst jetzt, da ich den Mantel gern noch ein wenig Probe tragen wollte.
Da man Softshell nicht richtig bügeln kann, wollte ich einen Schnitt mit durchgehenden Teilungsnähten und Onion 1038 hatte ich schon hier. Lange überlegt habe ich auch, wie ich den Mantel schließe, Knopflöcher habe ich in Softshell noch nie gesehen und da man auch keine Einlage aufbügeln kann, kamen die Knopflöcher auch nicht in Frage. Ich habe also eine Reißverschluss in der Länge 1,10 m bestellt, zugeschnitten, genäht und dann , siehe Foto.


An dieser Stelle hätte ich gern einen Trotzanfall bekommen und überhaupt, meine blöden Ideen immer.
Zweimal habe ich versucht den Reißverschluss ohne Wellen in den Mantel zu bekommen, dann habe ich es gelassen. Softshell kann man leider nicht unbegrenzt wieder auftrennen. Jetzt hat der Mantel schwarze Kam Snaps, die für Erwachsenenkleidung nicht meine erste Wahl sind aber es funktioniert. Der Stoff ist einfach zu teuer, um in der Ecke zu landen.



Der Stoff ließ sich gut mit einer Jerseynadel nähen und ich habe auch kein Teflonfüßchen verwendet. Ich finde man sieht, dass sich die Nähte nicht richtig ausbügeln lassen. Der runde Kragen war auch nicht die beste Idee für diesen Stoff aber das fällt nur der nähenden Bevölkerung auf.


Der Mantel ist ungefüttert, auf dem Foto habe ich noch eine Strickjacke drunter und da bleibt der Mantel daran hängen aber er hat keine Klettverschlüsse, welche die Strickjacke kaputt machen, das ist doch schon mal was.
Mit dem Thema Outdoorstoffe in schön bin ich noch nicht fertig und ein Stück Softshell ist auch noch da.
Für den ersten Versuch ist der Mantel gut und tragbar, auch wenn nicht alles so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ein schönes Wochenende
Sylvia

Mittwoch, 9. April 2014

MMM

Frau Kirsche begrüßt uns heute mit Blick auf ihre kreative Nähecke, im sympathisch unaufgeräumten Zustand.


Ein langes Shirt aus Jersey, der sehr dünn und wenig dehnbar ist.  Schnitt ist wieder dieser von Stoff und Stil.
Den Ausschnitt musste ich mit der Schlampermethode Gummi einziehen noch einmal nachbearbeiten. Nicht optimal aber geht so und besser als vorher. Der Stoff ist vom Stoffmarkt und ich fand den mit den abgesteppten Wellen echt schick, als ich genäht habe fand ich den Stoff nicht mehr so toll aber das Shirt ist wieder gut. Durch die Wellen ließ sich der Stoff sehr schlecht säumen.


Da es jetzt regnet, die Fotos sind von gestern, gehe ich im Softshellmantel nun arbeiten. Ich hoffe am Ende der Woche noch genaueres zu dem Mantel schreiben zu können. Die Idee einen Mantel aus Softshell in schick zu nähen fand ich ja genial aber die Umsetzung war etwas holperig. 

Heute Nachmittag kann ich schauen, was die anderen Frauen heute und hier tragen.

Einen schönen Tag.
Sylvia

Samstag, 5. April 2014

Der Ärmel von oben gestrickt.

So, nun also der Versuch einer Erklärung, wie ich die Ärmel von oben einstricke. Versuch deshalb, weil ich so etwas noch nie schriftlich gemacht habe und nach dieser Methode bisher auch nur Jacken für mich gestrickt habe. Ich übernehme also keine Verantwortung für Nervenzusammenbrüche aller Art.

Die Vorüberlegungen
Voraussetzung für einen passenden Ärmel ist ein in Höhe und Breite passendes Armloch, logisch aber ich wollte es mal erwähnen. Ich stricke meine Armlöcher 18 - 19 cm hoch und 8 - 10 cm breit, je nach Muster und Stärke der Wolle.
Sehr wichtig, das Armloch braucht einen glatten Rand , also einen Nahtrand stricken. Das ist die Grundlage, um später einen schönen Anschluss am Armloch zu haben.
Die Maschen für den Ärmel werden unter der Randmasche von vorn nach hinten aufgenommen. Nimmt man aus jeder Randmasche eine Masche für den Ärmel auf, hat man zu viele Maschen auf der Nadel, da eine Masche breiter als hoch ist.
Bsp: Die Maschenprobe sagt 18 Maschen sind 10 cm in der Breite und 24 Reihen sind auch 10 cm in der Höhe.
Da sich die Maschenproben ungefähr im Verhältnis 3:4 bewegen, lässt man beim Aufnehmen der Maschen jede Vierte Randmasche aus.


Es geht los. Seitennähte, so vorhanden und Schulternähte schließen. Auf dem Bild ist die Schulternaht zu sehen, die ich für das Foto auseinander gezogen habe.
Die Aufnahme der Maschen beginnt ca. sechs Maschen vor der Naht, nun eine Rund Maschen aufnehmen.


Die Maschen unter dem Arm, nehme ich nicht aus dem Rand auf, sondern steche direkt in die Maschen. Das vermeidet Löcher und sieht besser aus. Sehr schön auch das Katerhaar auf dem Foto.
Wieder wichtig, schon beim Aufnehmen der Maschen den Faden schön straff halten und auch beim Abstricken darauf achten fest zu stricken, um Löcher zu vermeiden.
Alle Maschen sind auf der Nadel, der Beginn der Reihe ist klar, dort wo ich angefangen habe die Maschen aufzunehmen.
Ich stricke 12 Maschen rechts ( 6 M vor und 6 M nach der Schulternaht ), wenden 13 Maschen links, wenden 14 Maschen rechts, wenden 15 Maschen links, wenden 16 Maschen rechts usw.
Ich stricke tatsächlich einfach hin und zurück, ohne Wickelmaschen oder ähnliches. Bei mir sind da noch nie Löcher entstanden, wenn ich den Faden straff halte. Da ich mit dieser Art Ärmel angefangen habe, als das Internet noch so langsam war, dass man sich keine Anleitungen als Video angeschaut hat, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass da Löcher entstehen könnten.
Zwei Drittel des Armlochs stricke ich also pro Reihe immer eine Masche mehr ab.


Je nach Maschenzahl stricke ich dann noch pro Reihe drei oder vier mal , zwei Maschen mehr ab und am Schluss die restlichen sechs Maschen auf einmal, dann ist die Runde geschlossen und der Ärmel kann in Runden gestrickt werden. Ich empfehle einen Maschenmarkierer an der Stelle anzubringen, wo die nicht vorhandene Naht ist, für die Abnahmen am Arm. Da man die Jacke überziehen kann, kann man die Abnahmen am Arm noch während des Strickens bestimmen.


Hier noch einmal eine andere Jacke und auch hier keine Löcher zu sehen.
Ich kann mir vorstellen , bei der nächsten Jacke noch mal genauer Fotos zu machen aber bei Frühlingsjacke Nummer zwei sind leider die Ärmel schon drin.
Ich stricke schon so lange, dass ich nicht nachvollziehen kann ob die Erklärungen verständlich sind aber ich hoffe es natürlich.

Ein schönes Wochenende
Sylvia

Mittwoch, 2. April 2014

MMM

Morgens ist es ja noch kalt, da kann man die Walkjacke gut gebrauchen. Nach der Änderung im letzten Herbst eine viel getragene und sehr geliebte Jacke.


Die Jacke schließt unten natürlich ordentlich und gerade ab, ich stehe nur schief. Genaueres zu Schnitt und Jacke findet sich hier.

Darunter ein Knotenkleid aus rotem Baumwolljersey ohne Elastan, was keine gute Stoffwahl war.


Das Kleid beult und sitzt nicht wirklich gut aber das Rot war so schön. Das war ein Stoff der schon länger im Schrank lag und den ich so heute auch nicht mehr kaufen würde. Das Kleid ist aber doch schon etwa zwei Jahre alt und ich habe es auch getragen. Bei der nächsten Schrank- Aufräum- Aktion wird es sicher aussortiert oder es wird ein Shirt, mal sehen.

Die anderen Frauen , wie immer hier.

Einen schönen Tag noch.
Sylvia

Dienstag, 1. April 2014

Das Muster

Luise hat mich auf einen ausführlichen Bericht zum Urheberrecht aufmerksam gemacht.  Hier  noch mal der Link von Lucy-Living zum Nachlesen. Vielen Dank.


Wie schon geschrieben , der Rapport ist sehr einfach und lässt sich darum auch schnell in ein paar Kästchen malen, für alle die , die gern nach gezeichnetem Rapport stricken.

Ein Rapport geht über sechs Maschen und vier Reihen.

erste Reihe:   rechte Maschen
zweite Reihe: linke Maschen
dritte Reihe:  eine Masche rechts, ein Umschlag, eine Masche links, 
                     drei Maschen links zusammenstricken,
                     eine Masche links, ein Umschlag 
vierte Reihe:   linke Maschen

Die Maschenzahl des Strickstückes muss also teilbar sein durch sechs, plus eine Masche am
Ende der Reihe. Da der Rapport in der Reihe mit dem Muster auf einen Umschlag endet ist die zusätzliche Masche wichtig, sonst sieht der Rand nicht schön aus. Die Masche wird gestrickt wie sie erscheint, also Hinreihe rechts und Rückreihe links. Und natürlich plus zwei Maschen als Randmaschen.
Man muss sich also nur die dritte Reihe merken und den Rapport , je nach Breite des Strickstückes wiederholen und wenn man den Rapport zwei mal in der Höhe gestrickt hat kann man auch schon gut erkennen, was man da strickt.

Viel Spaß
Sylvia