Mittwoch, 23. Dezember 2015

MMM

Der letzte Me made Mittwoch des Jahres und die Temperatur erinnert mehr an Frühling, gerade schien noch die Sonne und fast bekommt man Lust die Balkonkästen zu bepflanzen, nur da grünt noch die Herbstbepflanzung vor sich hin.

Ich trage heute das degradierte Weihnachtskleid Nummer zwei und bei allem Gemecker muss ich zugeben, ich hatte es auch letzte Woche schon an.


Das Kleid aus der letzten Ausgabe der La Maison Victor gefiel ja einigen und ich würde mich erst noch mal zum Schnitt äußern, wer also nur Bildchen schauen möchte, einfach runterrutschen.

 Ich habe die Ärmel länger gemacht und dann dreiviertellange genäht, weil nicht mehr Stoff da war. Den Rockteil habe ich zehn Zentimeter verlängert, das Kleid ist sehr kurz und dann musste ich , ebenfalls aus Stoffmangel, dem Rock noch etwas Weite nehmen. Das Foto dazu findet ihr hier.
Ich habe das Kleid in meiner üblichen Größe 38 genäht und die Größe passt. Da ich erst mal schauen wollte wie der Schnitt so sitzt, habe ich das Rückenteil im Bruch zugeschnitten und den Rückenausschnitt weggelassen.


Die interessante Armkugel ist sehr hoch und ungewöhnlich gebogen, passt aber gut.


Hier das Foto, an dem Ärmel gibt es nichts zu meckern aber der Abnäher sitzt zu hoch. Das ist leider ein Patzer, der aus purer Faulheit entstanden ist, weil ich das vorher schon festgestellt habe und dachte das geht schon so.


Die Teilungsnaht liegt eher tief, ähnlich wie beim Lady Skater Schnitt. ich bin 1,72 m und habe den Schnitt nicht verlängert, kleine Frauen müssten hier wohl kürzen, sonst hängt die Teilungsnaht auf der Hüfte. Wie man links oben im Bild sieht ist der wunderschöne Ausschnitt eine Ticken zu breit, da hängt schnell das Unterkleid draußen.


Das tagesaktuelle Bild mit der ultimativen Geheimwaffe gegen schlecht sitzende Kleideroberteile,
einfach eine Strickjacke drüber ziehen.

Ich werde den Schnitt genau so wohl nicht noch einmal nähen aber ich werde nun mal machen, was ich mir schon lange vorgenommen habe. Ich versuche mal mir einen Schnitt aus verschiedenen Kleidern zusammen zu bauen und von diesem Kleid werde ich das Unterteil verwenden, das gefällt mir nämlich sehr.

Lucy tanzt heute vor und was die Selbermacherinnen zum letzten treffen des Jahres so tragen, findet ihr hier.


Alle Jahre wieder denke ich, mache es doch mal wie der Kater, einfach den ganzen Tag schlafen und nur aufstehen, wenn der Hunger kommt, ich werde es versuchen.

Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen gelungenen Start in das neue Jahr.

Sylvia

Sonntag, 20. Dezember 2015

Weihnachtskleid Sew Along, Finale

Es ist vollbracht, zwei Kleider sind fertig und Weihnachten kann kommen. Vielen Dank an
Monika, Nina, Katharina und Wiebke, die sich in diesem Jahr die Betreuung der Näherinnen geteilt haben. Ich finde das ist eine sehr gute Idee, weniger Stress pro Person.



Das Chanelkleid, einmal Original und Fälschung, mir ist es nicht gelungen so elegant zu stehen, ich musste lachen, die Pose ist wirklich zu seltsam.


Dank ordentlicher Jahresendaugenringe gibt es heute einige Fotos mit albernem Zeug vor dem Gesicht. Mein erstes Kleid mit Taschen und ich bin begeistert. Der Schnitt hat zum Glück keine Probleme gemacht und alle Teile haben gut zusammen gepasst.


Die Taschen sind allerdings nicht dazu geeignet die Hände hinein zu stopfen, da beult dann der Jersey. Das Oberteil zieht ein paar Falten am Armloch, was der Gemütlichkeit des Kleides keinen Abbruch tut.


Entgegen meiner  anfänglichen Begeisterung reißt mich das Kleid jetzt nicht vom Hocker, es ist eher solides Mittelfeld.


Achtung das ist jetzt ein anderes Kleid, nämlich Dieses, ebenfalls in Schwarz und wie man sehen kann die hohe Armkugel sitzt gut, was ich von dem Oberteil nicht sagen kann.


Das Kleid hat mir eindeutig zu viele Falten am Armloch, um als Weihnachtskleid bestehen zu können, es wird also zum Alltagskleid herabgestuft. Ich würde zu diesem Kleid noch mal eine
genauere Besprechung des Schnittes nachreichen.

Viele schöne und vermutlich auch sehr viel festlichere Kleider als bei mir, gibt es heute an dieser
Stelle zu bewundern und nicht vergessen, noch bis Dienstag kann gespendet werden.

Einen entspannten vierten Advent für euch.
Sylvia

Mittwoch, 16. Dezember 2015

MMM


Nach mehr als zwei Jahen bloggen, schaffe ich es nun endlich, erstens an die Kamera zu denken und zweitens unterwegs ganz spontan an einem schönen Ort anzuhalten, um ein paar Fotos machen zu lassen. 


Die Panikjacke hat sich bestens in den Kleiderschrank eingefügt und ist eine schöne und leichte Alternative zu den Strickjacken.


Ein weiterer Vorteil ist die Länge, egal welches Kleid ich trage, die Jacke ist hinten länger und nichts schaut hervor.


Das Kleid habe ich noch vor dem Treffen in Köln genäht, es gibt da noch ein zweites Kleid. Der Laptop war ja kaputt und die freie Zeit musste genutzt werden. Der Stoff ist ein Viskosejersey und das Muster erinnert an einen kaputten Röhrenfernseher. 
Der Schnitt ist hier schon mal zu sehen. Da der Stoff knapp war habe ich aus dem Wickelvorderteil ein einfaches gemacht. Mittlerweile habe ich ja auch festgestellt, dass der Rock tatsächlich vorn kürzer ist als hinten und ich habe versucht den Vokuhila zu vernichten. Rätselhafterweise ist mir das nicht gelungen, wenn das Kleid auf dem Bügel hängt ist der Saum vorn und hinten auf einer Höhe. Wie man auf dem Foto sehen kann ist der Vokuhila noch da, wenn ich das Kleid anhabe.


Da das Kleid aber sehr gut passt und mir der Stoff sehr gefällt, lasse ich das mal durchgehen.

Noch mehr schöne Bekleidung findet sich hier.

Einen schönen Mittwoch für euch.
Sylvia

Sonntag, 13. Dezember 2015

Weihnachtskleid, Teil vier

Da ich mein Kleid Nummer eins schon fertig habe, drücke ich erst mal Katharina die Daumen, dass das Kleid fertig wird. Der Stoff ist wirklich enorm schön.


Ich habe tatsächlich noch angefangen den Schnitt aus der La Maison Victor zu bearbeiten. Die Enttäuschung für alle, die auch mit dem Schnitt liebäugeln, ich habe nicht viel davon übrig
gelassen. Das Rückenteil habe ich im Bruch zugeschnitten und den Ausschnitt normal also
halsnah gemacht. Ich möchte erst mal wissen ob die Abnäher sitzen und das Kleid passt, bevor
ich anfange Belege und Knopflöcher für Jersey zu machen. Ein Foto vom Rückenteil habe ich vergessen.



Den Rockteil habe ich schmaler gemacht, aus Stoffknauserei, er ist weit ausgestellt und da ich ihn auch zehn Zentimeter verlängern muss, frisst mir das zu viel Material. Der Rockteil hat nun die Weite, des Lady Skater Schnittes, der ist ja recht bekannt, so zum Vergleich. Die zehn Zentimeter in der Länge habe ich direkt auf dem Stoff zugegeben.


Ganz mutig habe ich dagegen die Armkugel nicht geändert. Die sieht komisch aus, das kann ich erkennen, weil ich schon viele Armkugeln gesehen habe. Leider kann ich nicht erkennen ob die komische Form eventuell doch einen Sinn macht, da fehlen mir die Kenntnisse zur Schnittkonstruktion. Das probiere ich jetzt einfach mal aus und zur Not hat das Kleid dann eben
keine Ärmel, Strickjacken habe ich ja reichlich.


Das ist der aktuelle Stand, die Abnäher sind genäht und sie sitzen nur circa einen halben Zentimeter zu hoch. Ganz dilettantisch hoffe ich, dass das Gewicht des Rockes, das noch richtet. Trotzdem an dieser Stelle ein Achtung, die Abnäher sitzen sehr hoch, mein Brustpunkt zum Glück aber auch.
Mangels Masse hat da die Schwerkraft noch keine Verschiebungen nach unten herbei geführt.
Ich werde mich heute noch an die Nähmaschine setzten und auf die Armkugel bin ich sehr gespannt.

Die letzten Nähzwischenstände vor dem Finale finden sich hier.

Einen schönen Sonntag für euch.
Sylvia

Nachtrag aus dem Nähzimmer: Die Ärmel sind drin und passen gut, das Kleid ist fast fertig.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

MMM

Wiebke macht heute Luftsprünge für uns und das in einem wunderschönen Rock.



Ich muss mich mal ein wenig durchmogeln, die Fotos sind vom Samstag, ich habe die Gelegenheit genutzt und Vera hat beim Nähtreff mal schnell ein paar Fotos bei Tageslicht geschossen.


Noch mal aus der Nähe, das Kleid ist Odette und nach fast einem Jahr kann ich sagen, die Liebe zu diesem Kleid ist ungetrübt. Der Stoff vom Maybachufer ist zum Glück einer von den Guten und er sieht immer noch tadellos aus, kein Pilling oder ähnliche Abnutzungserscheinungen in Sicht. Trotz zahlreicher Wäschen ist das Kleid noch sehr gut in Form.
Die Strickjacke habe ich hier schon mal vorgestellt und da ist auch das Muster in Großaufnahme zu sehen. Die Jacke ist ebenfalls zu einem Lieblingsteil geworden, passt zu Allem und die Merinowolle ist die perfekte Mischung aus wärmend aber nicht schwitzig.


Da freut sich die Frau und nähere Informationen zu der Kleidung von Anne findet ihr in ihrem Blog.

Weitere schöne Tagesbekleidung an verschiedenen und immer schönen Frauen gibt es im MMM Blog zu sehen und ich freue mich mir heute Abend, nach getaner Arbeit, die Inspirationen anzusehen.

Einen wunderschönen Mittwoch für euch.
Sylvia

Sonntag, 6. Dezember 2015

WKSA 2015

Monika begrüßt uns heute mit den Themen:

Das Probemodell ist genäht und passt, nun geht es weiter.
Nichts passt. Der Schnitt nicht zu mir, der Stoff nicht zum Schnitt. Hilfe!!!
Ach, alles nicht so schlimm. Weihnachten hat drei Tage, ich nähe jetzt das zweite Kleid.



Mit diesem Bild habe ich den letzten Beitrag beendet, das ist das zugeschnittene Probeteil.


Ich habe erst mal nur das Oberteil probegenäht und zum Shirt verlängert. Die Taillenlinie habe ich mit Schneiderkreide auf das Shirt gezeichnet, weil ich das Probeteil natürlich tragen möchte und bauchfrei ist hier nicht angesagt. Die Maßtabelle des Buches kann man getrost ignorieren, ich habe die Größe XS zugeschnitten und die Maße für diese Größe laut Tabelle, hatte ich eventuell mit zwölf.

Da ich mir ganz großzügig letzte Woche zwei Tage nähen in Gesellschaft gegönnt habe, ist das Kleid fertig. Am Mittwoch bei Malou auf dem Fußboden zugeschnitten und die ersten Nähte gemacht und gestern in Leipzig fertig geworden.


Mein erstes Kleid mit Taschen und ich bin ganz angetan davon. Ich habe einen sehr schönen und schweren Viskosejersey angeschnitten und es ist mir nicht leicht gefallen. Trotz passendem
Oberteil hatte ich Bedenken, dass sich noch irgendwo Fehler verstecken, was zum Glück nicht der Fall war. Alle Teile passten aneinander und eigentlich ist das ein sehr einfacher Schnitt, der sich schnell nähen lässt.


Jetzt könnte ich mich faul auf die Couch legen und Kekse essen oder noch ein Kleid nähen.
Der Schnitt für das Kleid aus der La Maison Victor ist schon kopiert und wintertauglich geändert, also länge Ärmel und den Rückenausschnitt habe ich in Richtung Hals geholt. Mal sehen, was das Zeitbudget so her gibt, die Abnäher sitzen sehr weit oben und auch die Ärmel kommen mir sehr eng vor.

Die anderen Zwischenstände und hoffentlich viele Erfolgserlebnisse findet ihr hier.

Einen wunderschönen zweiten Advent für  euch.
Sylvia