Sonntag, 27. März 2016

Brot und Butter, das Finale

Heute ist der letzte und finale Termin bei Siebenhundertsachen und wir können zeigen, welche Brot und Butter Teile wir in den vergangenen drei Monaten genäht haben.
Mein Plan war es zwei Röcke zu nähen, einen in Grau und einen in Schwarz, sowie endlich eine
Jeans in Angriff zu nehmen.




 Der graue Rock ist ein neuer Held im Schrank und Brot und Butter wie es soll, ich glaube dieser Rock passt zu fast allen Oberteilen.


Hier hatte ich mich ja schon beschwert, dass der schwarze Rock etwas zu groß geraten ist. Ich habe auch über einen Gummizug nachgedacht und den Rock gedreht und gewendet, auf eine Eingebung hoffend aber nichts wollte mir einfallen. Ich habe den Rock kurzerhand verschenkt und nun hat er eine glückliche neue Besitzerin.


Versuch Nummer zwei ist fast fertig, ich muss noch mal schön bügeln und das Futter und die Belege mit der Hand annähen. Dieser Rock passt mir und zu dem neuen Shirt passt er auch. Stellt euch die Kombination nun noch mit roter Strickjacke und roten Schuhen vor, perfekt und genau das was ich wollte.


Meine Freude über die Jeans könnt ihr hier nachlesen. Die Entscheidung das Probemodell als Unterkleidhose zu nutzen war dann doch eine sehr gute. Ich bin in dieser Hose als lebendige Fusselrolle unterwegs, der Stoff nimmt alles mit. Bald ist Stoffmarkt und ich hoffe dort schönen Jeans für die nächste Hose zu finden. Ich könnte den Kater mit zum Stoffmarkt nehmen und ihn auf den Ballen Probe sitzen lassen, ich nehme dann den Stoff, der die wenigsten Haare anzieht. Ich befürchte allerdings Kater und Händler haben da etwas dagegen.


Nicht geplant und trotzdem schön, der graue Strickmantel, der sich sehr gut in die Basisgarderobe einfügt.


Vielen Dank an Siebenhundertsachen für die Aktion, ich habe alles geschafft und hoffe auch die anderen Teilnehmerinnen sing glücklich und zufrieden.

Einen wunderschönen Ostersonntag noch für euch.
Sylvia

Mittwoch, 23. März 2016

MMM


Na, wonach sieht das aus? Ja, das Bild ist vom Samstag und für mich war es ein sehr ergiebiger
Nähtag bei Anne in lustiger Gesellschaft noch mehrerer Näherinnen. Ich hatte mir vorgenommen
ordentlich Meter zu machen und Shirts zu nähen.


Das hat soweit geklappt , nur den Bund des dritten Shirts musste ich zu Hause noch annähen.


Das Kirschenshirt musste ich dann auch sofort anziehen, die Fotos sind von gestern und der
Brot und Butter Rock hat schon etwas gelitten. Das Shirt ist Bonnie von Bluegingerdoll und ich habe mit Entsetzen festgestellt, dass der Blog zwar noch existiert aber alle Bilder sind weg und es gibt auch keine aktuellen Beiträge. Schade, ich hoffe sehr, dass keine Pleite dahinter steckt.


Da die Sonne noch auf sich warten lässt, natürlich mit Strickjacke. Ich möchte hier extra mal darauf hinweisen, dass ich einen dezent gemusterten Rock mit gemustertem Shirt trage, eine für mich sehr wagemutige Kombination, die sich bei der Anprobe am Samstag ergeben hat. Da habe ich den Rock auch schon getragen und konnte feststellen, dass mir das Shirt zum Rock gut gefällt.
Der Rock sieht wirklich furchtbar zerknittert aus, weil ich mal eben vom Schreibtisch aufgesprungen bin für die Fotos. Der Vorteil des Stoffes ist aber, dass er sich sehr schnell wieder entknittert.

Weiter Übergangsbekleidung in den Frühlinge findet sich hier , heute angeführt durch Nina in einem sehr schönen Mantelkleid.

Einen schönen Mittwochabend
Sylvia

Mittwoch, 16. März 2016

MMM





Suchbild mit Ginger, ja ich habe die Hose an aber niemand sieht es. Vielen Dank für eure Kommentare zur Jeans und auch für die Tipps zum Jeansstoffkauf. Es wird weitere Modelle 
geben, nach drei Tagen kann ich sagen , die Bequemlichkeit der Hose bleibt. Ein wenig gibt 
der Stoff noch nach aber das ist gut, sitzt die Hose doch dann nicht mehr so spack. Dieses 
Modell wird eine Unterkleidhose bleiben ( Danke Malou für das treffende Wort ) , meine 
Kollegin hat es mir bestätigt ,durch die fehlenden Kontrastnähte sieht es doch stark nach Jeggings aus. 


Die Hose unter Kleid Kombination gehört sicher nicht zu den modischen Highlights aber eine Strumpfhose überlebt nicht einen Arbeitstag bei mir. Besser als nie ein Kleid anziehen zu können ist es allemal. Die Strickjacke ist ein älteres und schon sehr verfusseltes Modell und müsste mal ersetzt werden, wenn nur nicht immer und überall neue schöne Strickjacken meine Wege kreuzen würden.
Ob wohl mal der Tag kommt, an dem ich nur noch alte geliebte Teile  nacharbeite, mal sehen. 
Nähere Informationen zum Kleid finden sich hier.

Sybille zeigt heute einen sehr gelungenen Trench für die kommenden schönen Tage,
mehr Inspirationen dann hier.

Einen schönen Mittwoch noch.
Sylvia

Sonntag, 13. März 2016

Es ist vollbracht.

Im Rahmen der Brot und Butter Näherei bei Siebenhundertsachen habe ich mich selbst ein wenig unter Druck gesetzt mit der Ankündigung eine Jeans nähen zu wollen. Das war gut so, neige ich doch dazu vor lauter Überlegungen gar nicht erst mit einem schwierigen Projekt anzufangen.




Bevor noch weiter Bilder folgen, der Bund ist nicht zu eng, das was sich da so schön über dem Bund staut ist ein langes Shirt, die Fotos wurden mal eben schnell zwischendurch gemacht, mit ohne Frisur und Make up.
Genäht habe ich Ginger in der Version B, also mit dem hohen Bund und in Größe acht. Laut Tabelle hätte ich die Größe zehn nehmen sollen aber ich habe ja den Maßtabellen noch nie geglaubt.
Der Stoff ist ein sehr fester Baumwollstoff mit Elastan, ein wenig wie Jeans. Ich habe anscheinend eine Wahrnehmungsstörung im Bereich Stoffe kaufen, ich hätte schwören können schon mehrere Meter Jeansstoff zu besitzen. Das ist nicht so, nur ein Stück wirklich schöner dunkelblauer Jeansstoff liegt im Schrank und den wollte ich für den ersten Versuch nicht zerschneiden.


Die Hose passt, einfach so und ohne Anpassungen. Die Hose ist bequem , wie eine Legging, ich hatte vor mehr als zwanzig Jahren mal eine in London gekaufte Pepe Jeans , die auch so bequem war und der ich lange hinterher getrauert habe.


Wenn ich sehr gerade stehe, was ich fast nie tue, sind im Schritt keine Falten, sobald ich mich bewege sind sie da. Ich trage die Hose jetzt erst mal ausgiebig und werde dann sehen, ob ich vorn, vom Schritt zum Bund, den Schnitt noch mal ein Stück kürze.


Die Hose hat noch keine Potaschen und auch keine Gürtelschlaufen, so schön wie ich sie finde und so gut wie sie passt, ich bin mir noch nicht sicher, ob die Hose für eine mittelalte Mutti dann nicht doch zu skinny ist. Es kann aber auch an dem Stoff liegen und ein weiterer Versuch mit richtigem Jeansstoff ist sicher. Aus Feigheit habe ich auch erst mal die Steppnähte in Schwarz gemacht, was eine gute Entscheidung war, perfekt sind die noch nicht aber sie fehlen eben für die Jeansoptik.


Ohne Gürtelschlaufen und Potaschen passt die Hose sagenhaft gut unter Kleider und so gekleidet war die mittlalte Mutti gestern zum Punkkonzert

Ich brauche also Jeansstoff, verratet ihr mir eure Quellen und welche Grammzahl pro Quadratmeter ist denn bei Jeans eine mittlere Stärke.

Einen wunderschönen Sonntag für euch.
Sylvia

Eine Hörprobe , weil der Dadaismus in diesem Jahr seinen Hundertjährigen feiert.

Sonntag, 6. März 2016

Reisekleid

 Die Wohnung verstaubt und die Wäsche bildet Gebirgsketten und ich war mal schnell in Berlin.
Karin und ich hatten ja festgestellt, dass wir in Köln zu wenig Zeit zum Schwatzen hatten und so war die lose Abmachung, falls sie mal nach Berlin kommt, sich einfach da  zu treffen.




Das Kleid war gerade fertig geworden und da der Stoff sehr viel Polyester enthält ist das Kleid komplett knitterfrei und somit sehr geeignet als Reisekleid. Der Schnitt ist die erste  Abwandlung
des roten  Kleides  und verwurstet habe ich das vordere Wickelteil dieses Kleides, ein Hoch auf die Baumarktfolie, die es ermöglicht mehrere Schnittteile übereinander zu schieben. Ich bin sehr zufrieden , mit meiner durch keinerlei Kenntnisse getrübten Schnittzusammenstellung und hoffe der Stoff bleibt lange schön, verrotten wird er schon mal nicht.


Die Ärmel waren noch ein kleines Stück länger, ganz ordentlich wollte ich die Säume bügeln
und hatte vergessen, dass das Bügeleisen auf volle Kraft gestellt war. Definitiv ein Stoff mit viel Polyester, schmilzt zackig und stinkt.

Am Freitag bin ich dann also mal eben nach Berlin gefahren und kein Berlinbesuch ohne Maybachufer, mit der Maybachuferspezialistin haben wir eine längere Runde gedreht und uns
die Taschen gefüllt. Ganz die Superbloggerin habe ich den Fotoapparat den
ganzen Tag mit mir herum getragen ohne Fotos zu machen. Dafür gibt es Fotos vom Stoff.


Ich habe noch nicht für den Sommer eingekauft die Winterstoffe waren zu schön, ein grauer wolliger Stoff , der von beiden Seiten schön ist. Die Verwendung ist noch unklar.


Ein schwarzer Wollstoff , ganz geplant gekauft für eine Jacke.


Das ist ein dicker Jersey, ich werde die dunkle Seite nach außen tragen aber sicher erst im nächsten Winter.


Ein Meter Unterkleiderstoff in hellschwarz, extra für die schicken grünen Träger gekauft.


Ein Stoff mit Muster und es sind keine Punkte, das sind Kreise. Der Stoff fühlt sich an wie
Viskose und ich hoffe es ist auch Viskose. Gefunden hat den Stoff  Karin, mir wäre der Stoff in
der Fülle der Stoffballen nicht aufgefallen, was auch daran liegt, dass ich bei Mustestoffen nie so genau hinschaue. Das wird ein Sommerkleid und eine echte Herausforderung für mich, ich hoffe
ich produziere keine Kittelschürze. Später kam dann mit der Frau von Welt  noch Verstärkung
dazu.

Später am Nachmittag ging es dann zu Thatchers , wo sich die Gäste in ihrer selbst genähten
Bekleidung fotografieren lassen konnten, also wenn diese aus den Stoffen von Thatchers genäht wurde.


Die schöne neutrale Fotokulisse ausnutzend hat Karin mal schnell ein paar Bilder von meinem Kleid gemacht, meine Knipse war überfordert und die meisten Bilder sind leider zu dunkel.


Dafür gab es noch einmal Stoff, ein Jersey, nicht sehr elastisch aber mit Struktur. Karin hat den Stoff schon vernäht und den Stoff möchte ich am liebsten sofort verarbeiten.



Ich habe keine Ahnung aus welchem Material dieser Stoff ist aber er fasst sich angenehm an und muss nie gebügelt werden, zwei schöne Seiten hat er auch noch. Ich habe lange überlegt, ob ich den noch mitnehme aber da der Stoff sehr leicht ist, konnte er noch mit. Auch dieser Stoff wäre mir entgangen, wenn Karin nicht die Rolle aus dem Stapel geholt hätte.

Alles in Allem habe ich gut eingekauft und einen wunderschönen Tag in sehr fabelhafter Gesellschaft erlebt und so kann ich nur hoffen , dass dieser gelungene, spontane Tag noch ein wenig Energie in die nächste Arbeitswoche trägt.
Vielen Dank an alle, die ich an diesem Tag treffen und kennen lernen konnte, ihr seid so herrlich unkompliziert und herzlich.

Einen wunderschönen Sonntag für alle.
Sylvia