Samstag, 30. April 2016

Brot- und Butterwolle

Falls es tatsächlich jemand noch nicht mitbekommen hat, bei Lanade ist Super Sale und ich habe schon bestellt. Entdeckt habe ich Lanade übrigens bei Catherine und ich bin mir sicher, es war der Post mit dem grauen Strickmantel. Damals noch ohne Blog und als stille Leserin im Hintergrund, da gibt es jetzt mal ein verspätetes Dankeschön von mir. Seither habe ich reichlich Wolle bestellt und auch verstrickt. Einige Qualitäten habe ich sehr lieben gelernt, ist das Preis-Leistungsverhältnis doch unschlagbar und so einige Jacken sind im laufe der Jahre entstanden. Brot und Butter deshalb, weil ich finde, dass die Wolle gut zu verstricken ist , sie lässt sich in der Maschine waschen und behält ganz gut die Form. Eine Jacke aus Lima, im Sale gekauft kostet mich bei meiner Größe 14,50 Euro für das Material, das ist fast schon unanständig wenig.
Ich habe meine Strickjacken sortiert und auf Schäden überprüft und dabei Fotos gemacht, welche
das Abnutzungsverhalten, der von mir verstrickten Qualitäten zeigt, vielleicht interessiert es ja jemanden. Ich habe immer eine Stelle am Unterarm fotografiert, die sehr belastete Region einer Strickjacke.


Die Jacke zum Bild hier.


Ich glaube, die Jacke zum Bild ist diese, ja, ja ich habe zu viele.


Ich fange mal mit Lima an, meiner absoluten Lieblingswolle für Strickjacken. Die Mischung aus Schurwolle und Alpaca verstrickt sich sehr gut und mit Nadeln Nummer vier erhalte ich eine Jacke, die mich sehr gut wärmt ohne Schweißausbrüche zu verursachen. Die Wolle neigt etwas zum Filzen, was mich nicht stört.  Wie man auf dem letzten Foto erkennt bildet die Wolle recht große Würste, die sich einfach und schnell abziehen lassen. Die lila Jacke ist nun mehr als vier Jahre alt, ein Foto im Blog gibt es gar nicht aber sie ist der Beweis , dass Lima auch im Langzeittest besteht.


Bild von der Jacke hier. Das ist Alpaca verstrickt mit doppeltem Faden. Ich mag die Qualität auch aber eher nur für glatt rechts, da ich finde Alpaca ist ja allgemein ein etwas schlaffes Garn und so wird auch das Gestrick. Gibt aber eben auch sehr schöne leichte und leicht flauschige Jäckchen.
Das Pilling hält sich in Grenzen bzw. ist leicht zu entfernen.



Das ist die Baby Alpaca Silk und Foto von der Jacke habe ich keins aber auch diese Jacke ist so vier Jahre alt. Die Jacke ist schon deutlich mehr verpillt und auch etwas aus der Form aber das ist kein Wunder, diese leichte und platzsparende Jäckchen war schon viel unterwegs, da sich die Jacke sehr gut in die Tasche stecken lässt und am Abend dann zu jeder Art von Kleid passt.


Das ist Karisma , da wollte ich mal etwas anderes als die Lima verstricken aber diese Wolle
begeistert mich nicht. Die Jacke ist keine zwei Jahre alt und schon sehr verfilzt, sie sieht nicht
nur im Armbereich so aus sondern überall. Ein Bild kann ich gerade nicht finden.


Der Strickmantel ist aus Nepal und ist erst fünf Monate alt aber wurde dafür sehr viel getragen.
Die Wolle gefällt mir auch und ich vermute die Mischungen aus Schurwolle und Alpaca sind
einfach meins. Mit Nadeln Nummer fünf verstrickt, schön warm aber nicht so, dass die Winterjacke nicht auch noch drüber geht und wenn es jetzt mal wärmer wird, auch ein schöner Mantel als schneller Überwurf.


Noch nicht so lange im Sortiment die Air, die Wolle fand ich sofort reizvoll, weil sie eine sehr
gute Lauflänge aus fünfzig Gramm hat und ich noch einen Mantel haben wollte. Bis jetzt verhält
sich die Wolle sehr gut, bei dem Flausch hatte ich eigentlich sofort mit Pilling gerechnet , ist aber bisher noch nicht passiert.


Die Jacke ist aus Merino extra fein , ich das Garn mit Nadeln Nummer drei verstrickt und finde es
ein super Garn für dünnere Jäckchen , vor allem mit Muster. Die Jacke zeigt noch keine Gebrauchsspuren und auch ausgeleiert oder gewachsen ist sie nicht.


Ich freue mich jetzt auf das grüne Paket, welches nächste Woche kommt und euch wünsche ich ein schönes Wochenende.

Sylvia

Mittwoch, 27. April 2016

MMM

Karin näht schon Sommerkleider und ich habe meine noch nicht mal ausgepackt, mir ist  kalt und ich nähe in jeder freien Minute Jeans.


Mit der reichlichen Beute vom Stoffmarkt gut versorgt, versuche ich in Sachen Jeans eine gewisse Routine zu erreichen, es schleicht sich ganz schön. Ich habe schon mal einen halben Tag benötigt, um meiner Maschine vernünftige Steppnähte abzuringen. Einer der Jeansstoffe war etwas leichter und weicher als die Anderen und so hatte ich spontan die Eingebung, ich muss eine Marlenehose aus Jeans haben und zwar sofort.


Verwendet habe ich diesen Schnitt, den hatte ich schon aus Webstoff genäht und ich wusste
der passt. Nur die Falte am Bund schien mir für Jeans nicht geeignet und so habe ich sie
kurzerhand entfernt.Das hat super geklappt und ich habe nun eine Hose, genau so wie ich sie
wollte.


Die Fotos sind von Sonntag und die Fotostrecke wurde überraschend von heftigem Schneefall verkürzt. Die Hose wurde vor den Fotos schon gut eingetragen und hat eigentlich nur ein Problem,
der Bund klappt oben etwas nach unten aber da der Bund über die Taille geht vermute ich , dass
sich das nicht ändern lässt. Ich möchte mich ja auch mal setzten und trotzdem weiter atmen.


Ich habe jetzt in zweieinhalb Wochen drei Hosen geschafft, einen Rock und eine Ginger in Caprihosenlänge liegt noch zugeschnitten hier. Das ist keine schlechte Produktionsrate aber es
fühlt sich nicht so an, noch finde ich die Jeans sehr anstrengend.

Weitere  gut gekleidete Menschen findet ihr hier.

Einen erholsamen Feierabend euch allen.
Sylvia

Mittwoch, 13. April 2016

MMM

Aktuell bin ich etwas Bekleidungsunlustig. Diese Wetterlagen, wo man am Morgen das Haus in dicker Jacke verlässt und am Nachmittag im Shirt nach Hause kommt sind nicht so meins.
Da man in die Sofadecke eingerollt nicht das Haus verlassen kann, ist so ein Strickmantel schon mal eine gute Alternative.  Darum heute nichts Neues aber dafür deutlich bessere Fotos des Mantels.


Hier finden sich die Informationen zu Wolle und Verbrauch.  Wie man sehen kann ist der Mantel noch in die Länge gewachsen, was mich aber nicht stört und bei 900 Gramm Wolle auch kein Wunder ist.


Durch das Gewicht ist aber auch der Ausschnitt größer geworden und dass finde ich nicht so gut und da werde ich auch noch mal nacharbeiten. Ich kann mir vorstellen, dass es klappt an der Stelle wo ich die Maschen für die Blende am Ausschnitt aufgenommen habe , einfach innen noch mal feste Maschen zu häkeln und somit den Ausschnitt zu stabilisieren.


Jede Minute stricken an dem Mantel hat sich gelohnt, er wird regelmäßig getragen. Das Shirt ist Grau mit kleinen Punkten und ein Nachfolger dieses Shirts, leider nicht verbloggt.

Wenn ich die Vorschaubilder heute so sehe, scheinen bei den anderen schon die Sommerkleider am Start zu sein. Ich muss meine erst mal aus dem Winterschlaf wecken.

Einen schönen Mittwoch für euch.
Sylvia

Mittwoch, 6. April 2016

MMM

Wiebke tanzt heute in einem wunderschönen Mantel vor, ich frage mich allerdings was ist mit dem Wetter los in Berlin. Ich habe gestern nur im Shirt im Cafe gesessen.


Der schwarze Rock, nach dem Schnitt Norma, aus der Ottobre hat also gestern seinen Einstand gegeben. Er hat den Test bestanden, der Rock ist bequem und der Stoff knittert nicht, so soll
das sein. Wie geplant mit Ringelshirt und roter Strickjacke, eine Kombination, die ich sicher
noch oft anziehen werde. So ein schlichter schwarzer Rock macht erst mal nicht viel her aber
ich bin mir sicher, dass ich den viel tragen werde, schon weil er Taschen hat.


Das Wetter war in Dresden gestern so schön, dass wir das erste Mal in diesem Jahr draußen gesessen haben, zum Schwatzen und Kaffee trinken. Zwischendurch habe ich die Jacke sogar ausgezogen und wie sollte es anders sein, den ersten kleinen Sonnenbrand habe ich mir auch schon geholt. Das Bild hat eine leichte Tendenz in Richtung grinsendes Honigkuchenpferd, eventuell sollte ich mir doch mal die Sendung mit der Heidi anschauen und lernen wie man in die Kamera lächelt.

Das regional Wetter des Landes, kann man an der Bekleidung der Frauen ablesen, welche es hier
zu sehen gibt.

Einen schönen Mittwoch für euch.
Sylvia

Sonntag, 3. April 2016

Vermischtes

Gestern war schönstes Wetter und es war Stoffmarkt in Dresden und ich hatte einen dicken Kopf und eine verstopfte Nase.  Da ich aber dringend Jeans brauche, habe ich den Medizinschrank geplündert und mich in das Gewühl gestürzt. Obwohl, ich war so zeitig da, dass es noch angenehm war und ich habe Ina erkannt und mich gefreut, sie mal in echt zu treffen.


Wie man sieht ich war erfolgreich. Ich bin im Jeansstoffhimmel, es gab wirklich sehr schöne und vor allem dunkle Stoffe. Vorn auf dem Wäscheständer zweimal Meterware, je zwei Meter, dahinter zwei Coupons. Jeansstoffe schleppen sich beschwerlich zum Auto, da ist mein sonstiger Jerseyeinkauf doch deutlich leichter. Der Elastananteil der Stoffe ist unklar, zumindest vorhanden ist er und ich bin gespannt, wie sich das auf die Jeans auswirken wird.


Der zweite Brot und Butter Rock ist auch fertig, dank schönstem Sonnenschein auch heute
habe ich Belege und Futter mit der Hand an den Reißverschluss genäht, gemütlich auf der Gartenbank sitzend. Der Rock ist etwas kürzer als der Graue und ich hoffe, ich fühle mich
wohl. ich werde das nächste Woche testen und wenn ich jemanden den Fotoapparat in die Hand drücken kann gibt es auch Bilder.


Endlich fertig, die Willkommensjacke für den neuen Neffen, die Wehen können nun also losgehen.
Die Nase ist wieder frei und der Kopf brummt nicht mehr, welch ein Glück, morgen ist ja wieder arbeiten angesagt.

Einen wunderschönen Restsonntag noch für euch.
Sylvia